Teil 2 – Schritt für Schritt zum perfekt inszenierten Bild – Bilder einrahmen

Lara

Lara

Im letzten Beitrag haben wir Ihnen bereits die Schritte 1. - 3. gezeigt und ausführlich erklärt, wie Sie Ihre Bilder einrahmen können um zu einem perfekten Ergebnis zu gelangen. Heute machen wir weiter mit den Schritten 4 - 6. So schaffen Sie es Ihre Bilder perfekt einzurahmen.

4. Tiefeneffekt und Schutz mit dem richtigen Passepartout

Passepartouts sind unverzichtbar wenn Sie Ihre Bilder einrahmen, denn sie erfüllen zwei praktische Funktionen: 

  1. Sie sind durch die Verwendung eines Passepartouts nicht darauf angewiesen, einen Rahmen zu wählen, der genau dem Format Ihres Bildes entspricht, sondern können auch einen wählen, der ein deutlich größeres Format aufweist. Das Passepartout deckt den Leerraum zwischen Rahmen un Bild ab und kaschiert somit die Größenunterschiede.
  2. Gleichzeitig dient es als “Rahmen im Rahmen”, denn es bildet mit seinem Fenster einen inneren Rahmen für Ihr Kunstwerk. Mit der monochromen Kartonfläche sorgt das Passepartout für den ausreichenden Freiraum, welchen das Bild benötigt, um seine volle Wirkung zu entfalten. So erhält es einen lebendigen Eindruck.

Wenn Sie Ihr Bild perfekt inszenieren und es gleichzeitig elegant aussehen lassen möchten, empfehlen wir Ihnen die Verwendung eines Passepartouts. Um das Innen- und Außenmaß des Passepartouts zu ermitteln, sollten Sie den Ausschnitt etwa an jeder Seite einen Zentimeter kleiner wählen als die Bildgröße. Das Außenmaß können Sie gängigen Standardmaßen angleichen, damit Sie später einen Standard-Rahmen verwenden können. 

Jedoch gibt es auch beim Passepartout einige Dinge die Sie beachten müssen, um die richtige Wirkung zu erzielen und um Ihr Bild zu schützen.

Die Farbwirkung betonen mit der richtigen Farbe des Passepartouts

Die Farbe des Passepartouts sollten Sie von Ihrem Bild abhängig machen. Denn das Ziel ist es nicht, ein beeindruckendes Passepartout zu wählen, sondern eines, das die Wirkung des Bildes ideal unterstützt. Als Faustregel gilt hier: das Passepartout sollte im Idealfall heller als das Kunstwerk sein, aber immer noch dunkler als die Wand, an der das Bild schließlich angebracht wird. Sind sie bei der richtigen Farbe unsicher, machen Sie mit einem schlichten cremefarbenen Karton nichts falsch.

Für zarte Aquarellbilder eigenen sich ebenso zarte Pastellfarben oder Cremefarben. Auch kräftige und farbenfrohe Bilder vertragen solche Passepartouts, sie können aber auch mit stärkeren Farben harmonieren. Diese Regeln dienen nur der Orientierung. Die genaue Farbwahl hängt immer von Ihrem individuellen Bild ab und sollte ausgehend davon bestimmt werden. Experimentieren Sie ruhig mit verschiedenen Farben herum, um zu sehen, wie Sie Ihr Bild am liebsten in Szene setzen möchten.

Die Farbwirkung bei Passepartouts

  • Sollte Ihr Bild eine Ansicht oder Objekt, welches sich in den HIntergrund verflüchtigt darstellen, können Sie diesen Eindruck mit einem dunklen Passepartout betonen. Hierfür eignen sich samtige Farben wie Weinrot oder Tannengrün besonders gut.
  • Sollte das Objekt, welches im Vordergrund steht jedoch betont werden, empfiehlt sich die Wahl eines helleren Passepartouts.
  • Schwarzweiße Bilder betont man am besten mit einem weißen oder schwarzen Passepartout. So kommen die Kontraste besonders gut zur Geltung.

Mit einem Schrägschnitt-Passepartout erzeugen Sie einen Tiefeneindruck 

Das Schrägschnitt-Passepartout besteht aus einem Spezialkarton, dessen Kante in einem Winkel von 45 Grad steht. Dieser Winkel verleiht dem Bild mehr Tiefe und sorgt für einen intensiveren Eindruck. Verzichten Sie daher am besten auf “unechte” Passepartouts, die den Bilderrahmen beim Kauf meistens beiliegen und nur aus dünnem Papier bestehen. Diese sind nicht in der Lage, eine Tiefenwirkung zu erzielen und das Bild passend zu unterstüzen.

So schützen Sie Ihr Bild mit dem richtigen Passepartout

Ein Passepartout wertet das Bild nicht nur auf, sondern schützt es zudem. Denn bei Bildern, die ohne Passepartout eingerahmt werden, kann sich im Laufe der Zeit Feuchtigkeit zwischen der Glasfläche und dem Kunstwerk sammeln und das Bild beschädigen. Da ein Passepartout direkt auf dem Bild aufliegt, kann es dieses vor der Feuchtigkeit schützen. Ebenso schützt es Bildoberflächen, die empfindlich bei Abrieb sind und nicht direkt das Glas berühren sollten. Dazu zählen z.B. Kohlezeichnungen und Hochglanz Fotografien. Hierbei ist die Verwendung eines Passepartouts unverzichtbar.

5. Das Glas richtig reinigen

Damit Ihr Bild gut zu erkennen ist und gut zur Geltung kommt, ist es wichtig darauf zu achten, dass das Rahmenglas sauber ist und sich keine Schlieren darauf befinden, bevor Sie die Bilder einrahmen.  Reinigen Sie es am besten mit einem Glasreiniger und wischen Sie das Glas danach mit einem Zeitungspapier ab. So gehen Sie sicher, dass keine Schlieren entstehen.

6. Das Bild einfügen

Zu guter Letzt können Sie Ihr Bild und das passende Passepartout nun in den Rahmen einfügen. Damit hierbei keine Fingerabdrücke auf dem Glas zurückbleiben, empfiehlt es sich in diesem Schritt dünne Stoffhandschuhe zu tragen. Nun folgen diese Schritte:

  • Legen Sie das Bild auf die Rückwand des Rahmens.
  • Nun befestigen Sie einen Klebestreifen, damit das Bild nicht verrutschen kann. Bringen Sie diesen jedoch nur an der oberen Bildkante an, damit sich das Bild noch ausdehnen kann. Achten Sie darauf, dass es sich hierbei um Klebestreifen handelt, die speziell für Bilder geeignet sind.
  • Anschließend können Sie das befestige Bild, das Rahmenglas und den Rahmen zusammenfügen, indem Sie die Befestigungsklammern zwischen Rückwand und Rahmen richtig anordnen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit ihrem perfekt eingerahmten Bild!

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